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Unterthingau kontakt
schloss-sommer 09

Wiesen und Felder nicht betreten

Während der Nutzzeit (traditionell von Georgi, 23. April bis Michaeli, 29. September), auf Grünland die Zeit des Aufwuchses bzw. bei Äckern die Zeit zwischen Saat oder Bestellung bis zur Ernte, dürfen landwirtschliche Nutzflächen nur auf vorhandenen Wegen betreten werden.

Das Betreten der Wiesen und Felder ist in dieser Zeit nicht gestattet.

Bitte beachten Sie diese gesetzlichen Vorgaben, damit unseren Landwirten kein Schaden zugefügt wird. Den Landwirten bereitet zunehmend große Sorge, dass sich viele Hundebesitzer nicht um die "Hinterlassenschaften" ihres Vierbeiners kümmern.

Sicher sind auch Sie der Auffassung, dass die Nachlässigkeit einiger Hundebesitzer nicht zur Eigentumsschädigung bzw. zum wirtschaftlichen Nachteil unserer Landwirte führen darf.Es ist nachweisbar, dass Kühe erkrankt sind, nachdem sie kotverunreinigtes Gras gefressen haben. Obwohl Kühe normalerweise dieses verunreinigte Gras ablehnen, kann es zur Aufnahme von Hundekot kommen, wenn dieser beim Mähen im Futter verteilt wurde.

Wir appelieren an alle Hundebesitzer: Nutzen sie die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Hundekotbeutel und entsorgen Sie diese in den aufgestellten Hundetoiletten oder zu Hause.


Mottfeuer

Die Verbrennung pflanzlicher Abfälle führt erfahrungsgemäß immer wieder zu erheblichen Rauchentwicklungen und Luftverunreinigungen. Bei extrem trockener Witterung besteht zudem die Gefahr, dass sich das Feuer auf umliegende Flächen ausbreitet.

Das Landratsamt empfiehlt daher, nach Möglichkeit auf Mottfeuer zu verzichten. So ist es in vielen Fällen ohne weiteres möglich, die Holzabfälle auch in der Nähe der Anfallstelle zusammenzutragen und hier dem natürlichen Abbauprozess zu überlassen.

Die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Beseitigungsanlagen ist in einer bayerischen Verordnung (PflAbfV) geregelt. Danach dürfen pflanzliche Abflälle, die beim Forst und Alpbetrieb anfallen, durch Liegenlassen, Einarbeiten und ähnliche Verfahren zur Verrotung gebracht werden.

Sie dürfen auch dort verbrant werden, wo sie angefallen sind, soweit dies aus forst- und alpwirtschaftlichen Gründen erforderlich ist. Gefahren, Nachteile oder erhebliche Belästigungen sowie ein Übergreifen des Feuers über die Verbrennungsfläche hinaus sind zu verhindern.

Eine Erforderlichkeit für das Verbrennen ist in der Regel nur dann gegeben, wenn das Verbringen zu geeigneten Verwertungsanlagen oder Sammelstellen wegen schlechter Erreichbarkeit der Anfallstelle nicht möglich oder nicht zumutbar ist.

Generell sind bei einem Mottfeuer folgende Maßnahmen zu beachten:

  • Das Mottfeuer muss rechtzeitig vorher als Information für die Feuerwehr bei der Integrierten Leitstelle (ILS) Kempten angezeigt werden (Tel.: 0831 / 96096689). Ergänzend dazu kann ein Mottfeuer auch bei der zuständigen Polizei, bei der Gemeinde und beim Landratsamt angemeldet werden.
  • Die Feuerstelle muss außerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen.
  • Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur an Werktagen (Montag bis Samstag) von 8:00 bis 18:00 Uhr verbrannt werden.
  • Die Feuerstelle ist durch mindestens zwei leistungs- und reaktionsfähige, mit geeignetem Löschgerät ausgestattete Personen über 16 Jahre ständig zu beaufsichtigen.
  • Bei starkem Wind darf kein Mottfeuer entfacht werden.
  • Die pflanzlichen Abfälle dürfen nur im trockenen Zustand verbrannt werden.
  • Um die Feuerstelle muss ein ausreichend breiter Schutzstreifen vorhanden sein (im Umkreis des Feuers ist auf mindestens 5m Breite alles Brennbare zu entfernen). Hitzestrahlung beachten! - Durch Entfernen des Auflagenhumus bis zum Mineralboden sollte rings um die Feuerstelle ein Schutzstreifen von 1,5m Breite ausgelegt werden.
  • Es ist sicherzustellen, dass die Glut beim Verlassen der Feuerstelle, spätestens bei Einbruch der Dunkelheit, erloschen ist.
  • Verbrennungsrückstände sind mölichst bald in den Boden einzuarbeiten.

Darüber hinaus sind folgende Schutzabstände einzuhalten:
  • 25m von leicht entzündbaren Stoffen
  • 5m von sonstigen brennbaren Stoffen
  • 5m von Gebäuden aus brennbaren Stoffen

Weitere Auskünfte erteilt das Landratsamt Ostallgäu, Sachgebiet Umweltschutz, unter der Telefonnummer 08342 / 911-354.


Ältere Bekanntmachungen

Ältere Bekanntmachungen können im Archiv eingesehen werden.